Zweiter INL Meistertitel für den EHC Bregenzerwald beim 30 jährigen Bestehen des Vereines. Das Team holt sich mit Goalie Viktor Scherrieble einen jungen Ersatz für Oskar Östlund, der seine Karriere in Schweden fortsetzt. Der Saisonstart ist durchwachsen, alle Derbys gehen an Lustenau und Feldkirch verloren. Kurz nach Weihnachten gab es eine 10:2 Niederlage gegen die VEU.

Seit Herbst 2015 wurde das Team von Alex Stein geleitet. Er bringt ein komplett neues Denken in das Team. Es dauert bis Februar, bis diese neuen Strukturen greifen. Der ECB liegt nach dem Grunddurchgang auf dem 4. Platz hinter Feldkirch, Lustenau und Jesenice. Gegner im Viertelfinale ist Zell am See. In einer spannenden Serie können die Eisbären mit 4:1 besiegt werden. Im Halbfinale wartet der große Titelanwärter und Saisondominator Feldkirch. Mit 3:0 wird die Mannschaft von Michael Lampert aus dem Bewerb gesweept. Doch damit ist das Finale noch nicht gesichert. Der Verein muss wieder um einen Ausweichort kämpfen, da das Eis in Dornbirn abgetaut wird und immer noch keine eigene Halle vorhanden ist. Wieder muss man in die Vorarlberghalle einziehen. Der Finalgegner: der EHC Lustenau. Das erste Spiel in der Rheinhalle sowie in Feldkirch konnten die Wälder für sich entscheiden. Das zweite Heimspiel der Ressmanntruppe vor ausverkauftem Haus ging dann an die Sticker. Am 9. April 2016 pilgerten 4500 Zuschauer aus Vorarlberg nach Feldkirch und sahen den dritten Sieg und damit den Titelgewinn für die Wälder.

Auch in Sachen Hallenprojekt wurden im Frühjahr große Fortschritte gemacht. Durch die Jugendbewegung “Zimmatstong”, die sich in Folge des Abrisses des E-Werks geformt hatte, wuchs der Druck auf die Politik zusätzlich. Die Abstimmung in der möglichen Standortgemeinde für die Wälderhalle, Andelsbuch, fiel positiv aus. Wenige Tage später beschloss die REGIO Bregenzerwald das Projekt mit einem einstimmigen JA.

Im Herbst startete der umgetaufte EC Bregenzerwald in die neue Sky Alps Hockey League. Ljubljana und Celje konnten sich den Spielbetrieb wie Kapfenberg nicht mehr leisten. Dafür kamen neben den Farmteams von Salzburg und Klagenfurt sieben italienische Profimannschaften zur Liga hinzu. Am 24. September eröffnete der EC Bregenzerwald das “Tor zur Wälderhalle” mit einem legendären Tunnelfest auf dem sich über 2500 Besucher einfanden.