Der EC Bregenzerwald nimmt zum Artikel
„Gespräch im Rathaus: Droht dem Vorarlberger Eishockey eine Zwangsfusion?“ wie folgt Stellung:

Zunächst wurde bewusst davon abgesehen, zu der Berichterstattung Stellung zu nehmen, da der Artikel in weiten Teilen jeder sachlichen Grundlage entbehrt und aus Sicht des Vereins keinen seriösen Umgang mit den tatsächlichen Gegebenheiten erkennen lässt. Nachdem das Thema jedoch von weiteren Medien aufgegriffen wurde und dadurch zunehmende Verunsicherung im Umfeld des Vereins entstanden ist – insbesondere in einer sportlich sensiblen Phase vor richtungsweisenden Spielen im Hinblick auf die Playoffs – sieht sich der EC Bregenzerwald nun zu einer Klarstellung veranlasst.

Entgegen der Darstellung im Artikel hat keine Kontaktaufnahme von Herrn Hannes Mayer mit dem EC Bregenzerwald stattgefunden. Die Behauptung, Interview- oder Gesprächsanfragen seien „kategorisch abgeblockt“ worden, ist objektiv unrichtig und stellt eine unwahre Tatsachenbehauptung dar. Sie entspricht nicht den Anforderungen an eine sorgfältige journalistische Recherche und erzeugt ein verzerrtes Bild über die Kommunikationsbereitschaft des Vereins.

Richtig ist, dass auf verschiedenen Ebenen Gespräche über die zukünftige Entwicklung des EC Bregenzerwald stattfinden. Diese Gespräche bewegen sich jedoch im Rahmen der bestehenden Vereinsstrukturen. Eine sogenannte „Zwangsfusion“ mit einem anderen Verein steht zu keinem Zeitpunkt zur Debatte. Bereits aus strukturellen Gründen ist eine solche Darstellung realitätsfern: Sportvereine sind gewachsene Organisationen mit eigener Identität, die nicht wie Unternehmen nach Belieben fusioniert oder umfirmiert werden können und unterliegen auch keiner politischen Steuerung .

Ebenso entschieden zurückgewiesen wird die im Artikel gezeichnete Einbindung des Vereins in parteipolitische Machtspiele oder parteinahe Netzwerke. Derartige Darstellungen entbehren jeder Grundlage und entsprechen nicht der Realität der Vereinsarbeit.

Völlig haltlos ist zudem die Behauptung, innerhalb des Vereins werde über eine Umbenennung in „EC Unterland“ nachgedacht. Abgesehen davon, dass es derartige Überlegungen nie gegeben hat, wäre eine solche Namensgebung schon allein aufgrund der offensichtlichen Verwechslungsgefahr mit dem Ligakonkurrenten HC Unterland sachlich ausgeschlossen.

Der EC Bregenzerwald wird dieses Thema nach derzeitigem Stand nicht weiter kommentieren oder verfolgen. Dem Verein liegt die Information vor, dass der Sachverhalt im zuständigen Redaktionsumfeld klärend besprochen wird. Vor diesem Hintergrund wird davon ausgegangen, dass die internen Konsequenzen gezogen werden.

Künftige vereinsbezogene Informationen werden gegenüber der NEUE Sportredaktion bevorzugt über Günther Böhler kommuniziert, der sich in der bisherigen Zusammenarbeit durch fachliche Kompetenz, Präsenz vor Ort und einen sachlichen Zugang zum Sportjournalismus ausgezeichnet hat.